Graupelschauer

Wirbeln, drehen, aufstehen, eine Kraft drückt mich nieder, alles tut weh, schmerzende Glieder, rostiges Bein knarrt und verharrt in einem Zustand der Unbeweglichkeit.

Lasse es bleiben, liege am Boden, einfach so, schaue in den Himmel, sehe die Dunkelheit fliegen, rastlos, überall hin und nirgends. Es schauert auf meinen Bauch.

Graupelschauer

Zerre die Plastikplane aus dem surviving bag, lege sie über Corpus und dem rostigen leg. Fühle die eisigen Finger von Mutter Erde gleichzeitig über mir.

Ein schnüffelnder Hund, Herrchen ruft, das Tier blickt seitwärts. Befehlsgetreu, schwingt die Beine, ran an die Leine. Der Graupel löst sich auf, in herrliche Wassertropfen, die herunter rinnen, mich seitwärts wässern, besinnen, kann ich mich.

Was war, was ist was wird werden in der Nacht, die beginnt und verrinnt. Eine Weile bleib ich noch, bevor ich den Notruf setze, wieder in die alltagstaugliche Welt zurück hetze.